Fettverbrennungsmythen
2009 Januar 6
Angeregt durch den Kommentar vom MTBTier hier ein etwas ausführlicher Artikel zu den Mythen der Fettverbrennung.
Vor einige Jahren las ich, nach einem Hinweis in einem Forum, die Publikation von Herrn Dr. Kurt A. Moosberger zum Thema „FETTVERBRENNUNG“ IM SPORT: MYTHOS UND WAHRHEIT.
Wer sich das ganze nicht komplett durchlesen will, für den gibt es jetzt eine kurze Zusammenfassung.
- Egal in welchen Pulsbereich man trainiert sich bewegt, es wird Fett verbrannt.
- Es ändert sich nur der Anteil der Energie, die aus Körperfett gewonnen wird.
- Der absolute Wert steigt mit der Herzfrequenz.
- Das heißt einen Bereich, um Fett abzunehmen gibt es nicht.
- Es gibt einen Bereich in der der Fettstoffwechsel trainiert wird.
- Zum abnehmen muss man den Fettstoffwechsel nicht trainieren, sondern „nur“ mehr Kalorien durch Bewegung verbrauchen als man durch Nahrung zu sind nimmt.
Die Pulsuhr schmeiße ich deswegen nicht in die Ecke, denn für mich ist sie auch ein Instrument um die sich entwickelnde Ausdauer zu betrachten und um in den richtigen Zonen zu bleiben, je nach erwünschtem Ziel der Trainingseinheit.
jetzt ist es wieder mein „Meiner Mutter ihr Sohn sein Thema“ *gr*
Mir scheint auch für Euch erzähle ich da nichts neues, bzw. ihr habt das selber bewiesen, dass es stimmt.
Okok… unter dem Gesichtspunkt primär Fett verbrennen zu wollen, gebe ich mich geschlagen.
Ich muss zugeben, dass ich mich beim Training auch mehr auf das Ziel „fasterfasterfaster“ konzentriere und dementsprechend den gewünschten Belastungsbereich etwas anders einstelle. Teilweise mit dem dummen Nebeneffekt, dass Ernährung und Training kurzzeitig mehr auf Aufbau verlagert werden mussten. So zuletzt geschehen im Sommer ‘08, als ich mit 61,5 kg plötzlich gemerkt habe, dass die Kondition zwar passt, aber die Kraft zur erhöhten Leistungsentwicklung fehlt.
zu Kommentar 2. Ja
zu Kommentar 3. Exakt, ich war mal so weit *runtergediätet* 78kg bei 187cm, dass ich kaum noch alleine vom Sofa aufstehen konnte. Alles Kraft war total weg und dann war Aufbau angesagt. Training und viel mehr essen. Jetzt so um die 85-87kg (im Schnitt) ist alles im Lot.
Hallo,
darüber habe ich auch schonmal in meinem Blog geschrieben. Basis war unter anderem die von Dir erwähnte Publikation.
Interessanterweise ist dieser Artikel der am zweitmeisten gelesene Artikel in meinem Blog ever.
Ich frage mich nur: Wenn sich so viele Leute dafür interessieren, dass sie es im Internt nachschlagen, warum hält sich dieser Mythos hartnäckig?
Oliver
Weil sie die Wahrheit nicht hören/lesen wollen, zu unbequem. Lieber schön, im Fettverbrennungsbreich durch die Gegend schleichen, da schwitzt man ja auch nicht, und sich hinterher zur Belohnung ein Stück Torte reinpfeifen.
Eigentlich der gleiche Grund warum Leute immer noch den Wundermitteln und abnehmpülverchen hinterher rennen.
Und wenn es nicht klappt, sind immer die anderen Schuld.
Halt.
Auch Menschen die „schön, im Fettverbrennungsbreich durch die Gegend schleichen“ haben immer noch einen wesentlich höheren Energieverbrauch (also positiv für die negative Energiebilanz), als die welche den ganzen Tag nur auf dem Arsch rum sitzen.
Aber wie ich in meinem Blog schon beschrieben habe:
Die Leute, die sich im Fitnesstudio auf’s Sitzfahrrad setzen, bei niedrigstem Widerstand mit 30 U/min strampeln, dabei ein Buch oder eine Zeitschrift lesen und eine 1,5 Liter Flasche Wasser leeren (ohne jemals geschwitzt zu haben) müssen unbedingt aufgeklärt werden!
Den höchsten Fettstoffwechsel-Anteil (prozentual) hat man übrigens bei vollkommener Ruhe bzw. im Schlaf. Aber erzählt das bitte nicht weiter!
Aber das ist nicht das was unter Schlank im Schlaf verkauft wird
Da darf man ja auch 4 Brötchen zum Frühstück essen, ach ja, immer schön, dass nur das im Kopf hängen bleibt, was einem passt.
Dann haben wir uns „Mist“-Verstanden
Natürlich muss der Puls nach oben und zwar volle Pulle – sonst macht doch Sport gar keinen Spaß, is ja sonz wie Schach im Altersheim…
(Entschuldigt meine sonz und jez und so, is nur einfach zu tippen
)
Jawohl, kurz und knapp auf den Punkt gebracht. Nichts hinzuzufügen!
Gruß Thomas